Syrische Geflüchtete im Libanon

Projektbeschreibung

Im Mittelpunkt unseres aktuellen Projekts steht die Frage, wie plötzliche Krisen und Katastrophen in fragilen Kontexten das Leben syrischer Geflüchteter im Libanon, und insbesondere der Kinder, verändern.

Beispielsweise betrachten wir die Beirut Port Explosion im August 2020 als natürliches Experiment und analysieren, welche Belastungen (z. B. beschädigte Unterkünfte, steigende Verschuldung, wachsende Ernährungsunsicherheit) entstehen und welche Bewältigungsstrategien Familien dann einsetzen, oft mit spürbaren Folgen für Schulbesuch, Kinderarbeit und die Sicherheit zuhause. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Risiken wie Schulabbrüche, Kinderarbeit, frühe Heirat und Gewalt im Haushalt sichtbar zu machen und gezielte, kindzentrierte Unterstützungsansätze abzuleiten.

Dafür nutzen wir Daten aus der VASyR Erhebung (Vulnerability Assessment of Syrian Refugees in Lebanon).

Informationen zum Projekt

laufend
2024 bis heute

Migration, Externer Schock, West Asien, Wohlbefinden des Kindes, Bewältigungsstrategien

Mireille Kozhaya
Kevin Zuchanek

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Gefördert durch:

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